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Die zunehmende Verschmutzung durch Hundekot insbesondere am Moseluferweg, aber auch in den Straßen "Im Steinreich" und "Höller Weg" und die hieraus resultierenden Klagen aus der Bevölkerung haben die Gemeindeverwaltung veranlasst, sich am Pilotprojekt des Landes Rheinland-Pfalz Gendatenbank für Hunde - Aktion gegen Hundekot - zu beteiligen. Die Bürger sollen tatkräftig mithelfen.

Mit Hilfe dieser Gendatenbank wird es dann möglich sein, die Kotproben eindeutig dem verursachenden Vierbeiner zuordnen zu können. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit des Landkreises Mayen-Koblenz unter dem Arbeitstitel "Saubere Landschaft" mit den Verbandsgemeinden. Hierzu werden in jeder Verbandsgemeinde Pilotgemeinden ausgewählt, die in einer auf 12 Monate laufenden Testphase Erfahrungen sammeln sollen. Bei erfolgreichem Verlauf wird dieses Projekt auf das gesamte Land ausgedehnt.

Erfassung der Gendaten

Um die Gendaten zu erfassen, sind die Halter verpflichtet, ab kommender Woche bis Ende Mai von ihren Hunden eine Speichel-, Haar -oder Kotprobe ins Gemeindebüro zu bringen. Alle Hundehalter erhalten daher in den nächsten Tagen Post von der Gemeindeverwaltung. Die Proben werden dann gesammelt an das Veterinäramt des Landkreises Mayen -Koblenz gesandt und dort in einer Gen-Datenbank ausgewertet. Die Tiere erhalten später eine Marke mit ihrem genetischen Abdruck, die neben der Steuermarke ständig am Halsband zu tragen ist. Das Nichteinhalten dieser Frist wird als Ordnungswidrigkeit geahndet.

Beginn der Probenentnahme

Ab Juni 2009 wird vom Ordnungsamt der Verbandsgemeinde mit Unterstützung der Ortsgemeinde mit dem Einsammeln der Kotproben begonnen. Um das Einsammeln zu unterstützen und somit schnell mit zu helfen, wieder eine saubere Landschaft vorzufinden, werden die Bürger aufgefordert, Fundstellen entdeckten Hundekots mittels Formular oder Vordruck an die Gemeindeverwaltung zu senden. Außerdem kann sich jeder interessierte Bürger Kennzeichnungsfähnchen (pro Haushalt max. 50 ) im Gemeindebüro abholen, die das Auffinden der Häufchen erleichtern sollen.

Drastische Starfen

Die gesammelten Informationen werden mit Proben abgeglichen. Wird ein Tier identifiziert, bekommt der Halter wenig später Post aus dem Ordnungsamt. Die Strafen sind drakonisch. Sie beginnen bei 100 Euro. Im Wiederholungsfall werden 300 Euro fällig. Im Veterinäramt begründet man dies mit der abschreckenden Wirkung und den hohen Kosten der Kot-Analyse. Wer die hohe Strafe nicht zahlen kann, sollte sich nicht zu früh freuen. Der Kreistag hat beim Amtsgericht den Antrag gestellt, die Schmutzfinken unter den Hundehaltern in diesen Fällen mindestens zehn Sozialstunden im Straßenreinigungsdienst ableisten zu lassen.

Die Gemeindeverwaltung ist sich sicher, auf diesem Wege für die Reinhaltung unserer Wege und Straßen zu sorgen.

Kennzeichnungsfähnchen für Hundekot

Meldeformular Hundekot

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