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Pfarrkirche St. Nikolaus

Die katholische Kirche St. Nikolaus wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Sie stand bis ins 17. Jahrhundert im Verbund mit der Mutterkirche St. Kastor in Ober-Lehmen. 1375 wurde der Oberfeller Kirche durch den Trierer Erzbischof Kuno von Falkenstein das Taufrecht verliehen.
Der romanische Eingangsturm aus der Bauzeit ist eher schlicht. Die vollständig erhaltene Einrichtung und Bemalung der neugotischen Stufenhalle (1910) stammt ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert.

Abbildung: Pfarrkirche St. Nikolaus -

Innenraum der Pfarrkirche

Sehenswert im Innern des Gotteshauses sind der Altaraufsatz des rechten Seitenaltars mit den Heiligenfiguren von St. Nikolaus, Petrus und Paulus, die Kanzel und Teile des Chorgestühls aus der Zeit um 1700. Beachtenswert sind auch die Holzbildwerke mit der Darstellung der Apostel Petrus und Paulus in der Turmhalle aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Pfarrhaus

Das Pfarrhaus ist eines der ältesten noch erhaltenen Gebäude von Oberfell. Bereits 1656 erhält die Pfarrgemeinde unter Strafandrohung die Auflage, bis Pfingsten die Instandsetzung vorzunehmen. Es wurde weiter kümmerlich repariert, und nach mehr als 100 danach, 1783, erhielt der Seelsorger eine neue Wohnung. 1907 wurde von Pfarrer Klöckner ein nochmaliger Umbau vorgenommen.Heute ist das Pfarrhaus im Besitz der Ortsgemeinde. Im Keller ist eine "Vinothek" eingerichtet, in der kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Das Erdgeschoss beherbergt einen Gastronomiebetrieb, und im Obergeschoss ist ein Heimatmuseum, das u.a. auch die archäologischen Funde auf dem Bleidenberg zeigt. Besichtigungen sind nach Absprache mit der Gemeinde möglich.

Freiheitstempel

Als die Nationalsozialisten ihre Machtposition gefestigt hatten, nahm auch der Druck auf die christlich orientierten Vereine in ganz Deutschland immer mehr zu. Der katholische Junggesellenverein löste sich 1935 auf.
Das Guthaben des Vereins wäre satzungsgemäß dem Staat zugefallen. Das wollten die Mitglieder verhindern. Sie errichteten an einer exponierten Stelle einen kleinen Turm, der als bleibendes Mahnmal über dem Dorf Oberfell stehen sollte. Die jungen Leute nannten ihren Turm „Freiheitstempel“, um ihrem Unmut damit Luft zu machen. Nach dem Krieg wurde er im Volksmund „Junggesellentempel“ genannt. Leider wurde er in den 50er und 60er Jahren fast vollständig abgetragen und zerstört. 50 Jahre nach der Auflösung des alten Vereins wurde der Junggesellenverein 1986 neu gegründet. Nach den Plänen des originalen Freiheitstempels wurde der Tempel an gleicher Stelle von 2000 bis 2003 rekonstruiert.

Abbildung: Freiheitstempel -

Dreifaltigkeitskirche auf dem Bleidenberg

Die Dreifaltigkeitskirche auf dem Bleidenberg ist ein Bauwerk aus dem 10. oder 11. Jahrhundert n. Chr. Schon seit 1250 findet die Dreifaltigkeitsprozession von Oberfell zum Bleidenberg statt. Schon vor 1253 war der Bleidenberg ein bekannter Wallfahrtsort, denn die Abtei Maria Laach kam 1093 zu Besitz in Oberfell und dem Bleidenberger Hof. Die frühromanische Kapelle wurde 1246 bei der Thuranter Fehde zerstört und 1248 vom Erzbischof Arnold von Trier wieder aufgebaut.Die Kirche ist eine gotische, dreischiffige Basilika mit einem achteckigen Chor.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde ein Altar auf dem Bleidenberg im Jahre 1308. Seit 1680 stehen in der Kirche drei Altäre, der Marienaltar, ein Nikolausaltar und ein Kreuzaltar. Die Kirche hatte ursprünglich einen Turm; dieser wurde aber wieder abgerissen, um mehr Platz für den breiten, hochgotischen Turm zu gewinnen.

Lagerstätte Homo erectus

Zeugnisse erster Besiedlung datieren um eine Zeit vor etwa 800.000 Jahren. Auf dem Plateau des Bleidenbergs wurden Fragmente einer Lagerstätte eines Vorfahren unseres heutigen Menschen, dem Homo Erectus gefunden.

Der Themenweg Zeitreise ist um eine Attraktion reicher. Auf der Anhöhe des Bleidenbergs ist eine schematische Rekonstruktion einer Lagerstätte errichtet worden, wie sie sich die Archäologen vorstellen.

Waldelefant

Geschichte und Kulturgeschichte sind eng mit Änderungen des Klimas verbunden.
In der Zeit des Homo erectus herrschte eine Warmzeit – ca. 3 Grad wärmer als heute. Während dieser Warmzeit war die Urmosel eine parkähnliche Landschaft mit Laubwäldern. Diese wurden von Großtieren wie Waldelefant und Wollnashorn bevorzugt.

Wenn man sich die Homis betrachtet und dann den Waldelefanten, dann kann man sich vorstellen, welche Angst die Menschen vor diesen Großtieren wohl hatten.Die imposante, 4,5 Tonnen schwere und bis zu 6 Meter hohe Skulptur ragt mit ihrer Höhe von sechs Metern über dem Modell des Lagerplatzes.

Rekonstruktion der keltischen Pfostenschlitzmauer

Im Laufe der Ausgrabungskampagnen der Archäologischen Denkmalspflege, Amt Koblenz, fanden sich auf dem Bleidenberg neben eindrucksvollen mittelalterlichen Bauresten auch die Überreste zweier eisenzeitlicher Befestigungsanlagen in außergewöhnlich gutem Erhaltungszustand.
Es ist davon auszugehen, dass das gesamte Plateau des Bleidenberges von einer ähnlichen Mauer, zusätzlich zu den Steilhängen, geschützt wurde. Zur Veranschaulichung der Dimensionen wurde durch die Gemeinde Oberfell ein Teilstück rekonstruiert. Nähere Informationen entnehmen sie dem Themenweg-Zeitreise

Am Moseluferweg

Kneipp-Tretbecken

Im Oberfeller Bachtal befindet das Kneipp-Tretbecken. Dieses Tretbecken, von kühlem Bachwasser gespeist, ist eine Labsal für die Füße des Wanderers.
Etwa 100 Meter oberhalb des Ortseingangs führt ein Weg am Bach entlang über eine kürzlich errichtete Brücke zum Tretbecken.

Das Wassertretbecken wurde vom Heimat- und Verkehrsverein Oberfell gebaut und wird von ihm unterhalten.

Gemeindezentrum

Hitzlay-Blick

Das ist der Blick von der Hitzlay bei Niederfell. Begünstigt durch die Moselbiegung hat man den Eindruck, "über der Mosel" zu stehen. Im Vordergrund die Reiherschussinsel

Abbildung: Blick von der Hitzlay -

Moosrebber

Ein modernes Denkmal im Ortskern erinnert an den Moosrebber. Die Inschrift erklärt: Im Kriegsjahr 1917 rief die Regierung zur Laubsammlung für das notleidende Vieh auf. Für einen Zentner wurden 18 Mark gezahlt. Die Oberfeller waren am fleißigsten und sammelten 270 Zentner ... und wie die Ironie so spielt wurden die Oberfeller fortan in den Nachbarörtern "Moos(geld)rebber" genannt. Auch der örtliche Möhnenverein heisst Fidele Moosrebber.

Abbildung: Moosrebber -

Gräfin Jutta

Der "Gräfin-Jutta-Platz" mit der gleichnamigen Figur als Erinnerung an diese starke Frau Jutta von Pyrmont aus dem Mittelalter, die in Oberfell gelebt hat, entstand 2001.

Oberfell 1906

Bild eingesandt von Herrn Dr. Tschäbunin, der diese Postkarte von seinem Großvater Simon Fischer erhalten hat.
Die Aufnahme zeigt Oberfell im Jahre 1906, aufgenommen von der gegenüberliegenden Moselseite.

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